Die Vereinsarbeit - gerade im Eishockeysport - lässt sich gut mit einem Eisberg vergleichen.
Die Spitze des Eisberges sind die öffentlich wahrnehmbaren Eindrücke (Training, Spiele, Erfolge), der weit größere Anteil liegt aber auch hierbei unter Wasser, ... also sprichwörtlich jenseits der Bande.
Neben der üblichen Vereinsführung, Übungsleitertätigkeit, Mannschaftenbetreuung, etc. gibt es hier mit dem Eishockey-Kampfgericht einen Bereich, ohne den die Durchführung von Spielen oder Turnieren gar nicht erst möglich wäre. Und gerade in diesem Bereich ist die Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erfolderlich.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Eishockey-Kampfgericht sind sogenannte "Off-Ice-Offizielle", d.h. das Schiedsrichtergespann wird vom Kampfgericht unterstützt.
Ein Eishockey-Kampfgericht setzt sich aus folgenden Positionen zusammen:
- Spiel- und Strafzeitnehmer
- Punkterichter
- zwei Strafbankbetreuer
- und den Stadionsprecher
Seit der Saison 2004/05 können Spieler, Trainer oder sonstige auf der Spielerbank anwesende Personen bei bestimmten Regelverstößen gegenüber dem Kampfgericht mit Strafen belegt werden.
Der Thüringer Landesverband Eissport (TLV Eissport) - Fachsparte Eishockey führt jedes Jahr Lehrgänge zur Ausbildung von Kampfrichtern durch.


